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... vor der Bestellung
Alle
Zylinder einer Elektronik-Anlage
müssen eine Mindestlänge von 60 mm (030/030) bzw. 30
mm (000/030) aufweisen (6-stiftig).
Bei
unterschiedlich langen Zylinderseiten benötigen wir die Angabe, auf
welcher Seite der Zylinder mit Elektronik ausgestattet sein soll.
Die
Elektronik-Steuerung
und das Programmiergerät werden grundsätzlich mit den
zugehörigen Batterien geliefert. Die Batterien E611 und E601 sind
bei Lieferung im Preis inbegriffen.
Die
Elektronik-Steuerung
wird üblicherweise als Einsteckmodell mit Stulpe Niro 20 mm
abgerundet geliefert. Zusätzlich ist die Elektronik-Einstecksteuerung
auch mit Stulpe Niro 24 mm abgerundet lieferbar, z.B. wenn die
Stulpe aufliegend montiert und nicht eingefräst wird (Metall- und
Kunststofftüren). Diese Version muß bei der Auftragserteilung
besonders bestellt werden (kein Aufpreis).
Ältere
Metall- und Kunststofftüren sind innerhalb der Türkonstruktion
oftmals dauerhaft feucht und trocknen nicht ab. Hier ist dringend
eine Aufbaueinheit als Steuerung zu empfehlen.
WILKA
Elektronik-Zylinder
sind nur nach vorheriger werksseitiger technischer Überprüfung
in vorhandene Schließanlagensysteme HSR und HSR-PRO, sowie STR und
STR-PRO integrierbar. Aufgrund einer evtl. speziellen Konzeption der Schließanlage
kann eine nachträgliche Integration u.U. nicht realisierbar sein.
Alle
Elektronik-Zylinder,
die in Ausführung HSR-PRO, bzw. STR-PRO geliefert werden sollen,
sind aus technischen Gründen nur ohne Abreißschutz (Spange)
lieferbar.
Beim
Einsatz an Feuerschutztüren kommt die Aufbaueinheit (E615...) zum
Einsatz.
Vorsicht ! Leider gibt es keine allgemein gültigen
Aussagen darüber, welche Änderungen an den geprüften Elementen
erfolgen dürfen ohne daß die Zulassung des Elementes erlischt.
So darf u.U. die Aufbaueinheit nur auf die Türoberfläche geklebt
werden oder kann mittels Einnietmuttern befestigt werden. Außerdem
ist für die Kabelführung ggf. der Einsatz eines Kabelkanals
auf der Türoberfläche gefordert. Bitte informieren Sie sich
gründlich und sichern sich entsprechend ab.
Es
muß sichergestellt sein, daß die Elektronik-Komponenten besonders
gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Bei der Montage in Außentüren
muß ausreichender Witterungsschutz durch bauliche Maßnahmen,
z.B. Vordächer, vorhanden sein. Unter Umständen ist zusätzlich
die Verwendung von Regenschutzrosetten angebracht. Ein nach außen
aufgehendes Türelement sollte mit einem Türschließer ausgestattet
sein. Ebenso bringt die Montage der Elektronik-Steuerung (Aufbaueinheit E615...)
auf der Innenseite der Tür den notwendigen Witterungsschutz. Auftretende
Fehlfunktionen der Elektronik-Einheit resultieren vorwiegend aus mangelhaftem
Schutz der Elektronik-Komponenten
Besonders
große und/oder schwere Türelemente, die unkontrolliert und
heftig in den Rahmen schlagen, müssen mit einem Türschließer
ausgestattet werden.
Ein
elektronisches System sollte gewartet werden. Die nachstehenden
Punkte können durch den Nutzer oder durch den Handel (Wartungsvertrag)
gewährleistet werden.
halbjährlich:
-
die Schließfunktionen des Elektronik-Zylinders prüfen. Den Zylinder
leicht mit Graphit schmieren.
-
den Batteriezustand prüfen. Bei vorhandener Programmiersoftware
E602 den "Status"
des Zylinders abfragen.
-
Zeit und Datum kontrollieren, ggf. korrigieren.
-
Befestigung der Komponenten an der Tür und untereinander prüfen
und ggf. sicherstellen.
jährlich:
-
die Sommerzeit (Beginn und Ende) neu einstellen.
-
die variablen Feiertage neu eintragen.
Zusätzlich mindestens alle 3 Jahre das Batteriepack und die
Backup-Batterie (neue Version) wechseln.
...
vor der Montage
der
Elektronik-Komponenten ist die Bedienungs- und Installationsanleitung unbedingt
zu lesen, nicht erst, wenn bei der Montage Probleme auftreten!
Es
dürfen keine Beschläge eingesetzt werden, die mit einem Kernziehschutz
aus Metall ausgestattet sind.
Der
Elektronik-Zylinder darf nicht im Beschlag einliegen, da der Datenaustausch
gestört wird.
Beim Einbau in Metalltüren kann der Zylinder nur in Verbindung
mit einem Beschlag oder einer Rosette (keine Schieberosette)
montiert werden.
Eventuell
benötigte neue Beschlagbohrungen dürfen nicht bei eingebautem
Elektronik-Zylinder vorgenommen werden.
Es
muss sichergestellt sein, daß die Elektronik-Komponenten besonders
gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Bei der Montage in Außentüren
muß ausreichender Witterungsschutz durch bauliche Maßnahmen,
z.B. Vordächer, vorhanden sein. Unter Umständen ist zusätzlich
die Verwendung von Regenschutzrosetten angebracht. Ein nach außen
aufgehendes Türelement sollte mit einem Türschließer ausgestattet
sein. Ebenso bringt die Montage der Elektronik-Steuerung (Aufbaueinheit E615...)
auf der Innenseite der Tür den notwendigen Witterungsschutz. Auftretende
Fehlfunktionen der Elektronik-Einheit resultieren vorwiegend aus mangelhaftem
Schutz der Elektronik-Komponenten.
Ältere
Metall- und Kunststofftüren sind innerhalb der Türkonstruktion
oftmals dauerhaft feucht und trocknen nicht ab. Hier ist dringend
eine Aufbaueinheit als Steuerung zu empfehlen.
Das
Flachkabel (der Flexleiter) ist die empfindlichste Komponente des
Systems. Es ist unter allen Umständen zu vermeiden, daß
es geknickt, gedehnt oder gequetscht wird, an scharfen Kanten scheuert
oder anderweitig beschädigt wird. Auch das Verwinden des Flexleiters
um 180/360 Grad ist zu unterlassen, da es u.U. zu nicht sichtbaren Kabelbrüchen
kommen kann. Bei allen Einbaumaßnahmen, besonders in Metalltüren
etc., muss für das Flachkabel ausreichend Platz vorhanden
sein, so dass es frei beweglich bleibt. Besonders bei Metall- und
Kunststofftüren muß sorgfältigst entgratet werden,
um das Flachkabel nicht zu beschädigen!
Der
Elektronik-Zylinder ist werksseitig graphitiert. Es dürfen keine
flüssigen Schmiermittel verwendet werden. Bitte den Zylinder immer
nur leicht mit Graphit schmieren.
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vor der Inbetriebnahme
Das
Batteriepack darf erst nach dem Verbinden des Elektronik-Zylinders mit der
Elektronik-Steuerung angeschlossen werden. Ebenso muss das Batteriepack
zuerst abgeklemmt werden, bevor die Elektronik-Komponenten wieder voneinander
getrennt werden. Das unsachgemäße Trennen der Komponenten voneinander
kann zu einer Fehlfunktion der Elektronik-Steuerung führen.
Seit
Mai 1998 werden alle Elektronik-Steuerungen mit der neuen Backup-Version
geliefert. Es gibt neben dem normalen Batteriepack nun eine zweite
kleine separate Backup-Batterie. Dadurch entfällt der bisher
notwendige Austausch der kompletten Elektronik-Steuerung nach ca.10 Jahren. Die
kleine Batterie sichert den Speicherinhalt. Nach spätestens 3 Jahren
muss diese ersetzt werden. Bei angeschlossener großer
Batterie wird der rote Schieber nach unten geschoben. Dadurch wird
die kleine Batterie freigegeben und kann ausgetauscht werden. Danach ist
der rote Schieber sofort wieder nach oben zu schieben um
den Normalbetrieb wieder herzustellen. Bitte lesen Sie unbedingt das Kapitel
3.7.1 in der Bedienungs- und Installationsanleitung.
Verbleibt
der Schieber versehentlich in der unteren Stellung, entleert sich die
große Batterie in kurzer Zeit! Werden versehentlich beide Batterien
entfernt wird der Speicher komplett gelöscht.
Die
elektronische Sperre im Elektronik-Zylinder ist ab Werk freigeschaltet.
Das bedeutet: der Zylinder kann ungehindert von der Außenseite
mit einem berechtigten mechanischen Schlüssel betätigt werden.
Da der Elektronik-Zylinder mit einer Ziehschutznase ausgestattet ist, kann er bequem
von außen montiert werden.
Wenn
die Elektronik-Steuerung vor dem Einbau am Schreibtisch programmiert werden
soll, verbinden Sie die Komponenten miteinander und schließen die
Batterie an. In diesem Moment verriegelt der Elektronik-Zylinder. Nach der
Programmierung (nicht vergessen, die eingegebenen Daten zu notieren) muss
der Zylinder wieder freigeschaltet werden, um einen normalen Einbau
zu ermöglichen. Dazu schließen Sie den Zylinder mit einem berechtigten
Elektronik-Schlüssel und trennen die Batterie innerhalb der 4 Sekunden
Freigabezeit von der Steuerung.
Die
Tür nicht schließen, bevor nicht mindestens ein Schlüssel
einprogrammiert worden ist!
Bedenken
Sie, dass jeder Elektronik-Schlüssel gelesen wird, bevor die Freigabe
erfolgt und der Zylinderkern gedreht werden kann. Dies ist erst dann gewährleistet,
wenn der Schlüssel komplett eingeführt worden ist und
bevor mit der Drehbewegung begonnen wird. So verhindern Sie, daß
der Zylinderkern u.U. mechanisch blockiert. Der zukünftige Nutzer
muss darüber informiert sein und wird sich in kürzester
Zeit darauf eingestellt haben.
Es
ist zu beachten, dass ein Programmierschlüssel mit zwei verschiedenen
Funktionen ausgestattet ist.
-
Funktion: ohne Programmiergerät ist er ein normaler Nutzerschlüssel,
-
2.Funktion: mit Programmiergerät ist er ein Programmierschlüssel.
Die Elektronik-Steuerung hat beim Benutzen dieses Schlüssels also zwei Aufgaben
zu erfüllen und prüft ab, welche Funktion gewünscht
wird. Dieser Vorgang braucht etwas Zeit und bedeutet, daß nachfolgende
Elektronik-Schlüssel erst mit einer Verzögerung von ca. 3 Sekunden akzeptiert
werden. Dieses Merkmal betrifft nur den/die Programmierschlüssel.
Der zukünftige Nutzer muss darüber informiert
sein und wird sich in kürzester Zeit darauf eingestellt haben.
Bei
Neuanlagen sind die Elektronik-Steuerungen werksseitig zum Teil vorprogrammiert
und zwar mit dem Systemschlüssel, dem Datum, der Uhrzeit, den Daten
für die Sommerzeit-/Winterzeitumschaltung und einem Musterzeitprofil.
Die Angaben zu diesem Zeitprofil entnehmen Sie bitte den Vordrucken bzw.
der Bedienungs- und Installationsanleitung. Diese Einstellungen können
vom Nutzer frei geändert oder erweitert werden.
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vor der Inbetriebnahme
Bei
Nachlieferungen sind diese Programmierungen alle selbst vorzunehmen.
Es ist zu beachten, daß unter allen Umständen zuerst der
(rote) Systemschlüssel einprogrammiert wird!
Um
die automatische Sommerzeit-/Winterzeitumschaltung zu nutzen, müssen
jeweils am Jahresanfang die beiden Daten einprogrammiert werden.
Für 1999 z.B., Beginn der Sommerzeit, 28.März, (die Uhr wird
automatisch eine Stunde vorgestellt) Ende der Sommerzeit, 31.Oktober,
(die Uhr wird automatisch eine Stunde zurückgestellt)
Die
interne Uhr der Elektronik-Steuerung hat u.U. eine max. Zeitabweichung von
± 30 Minuten pro Jahr. Aus diesem Grund muß die Uhr in angemessenen
Zeitabständen kontrolliert und ggf. korrigiert werden.
Um Probleme im täglichen Betrieb mit Zeitprofilen zu vermeiden, empfehlen
wir, die Zeitangaben mit einem entsprechenden Spielraum zu programmieren.
Aus
programmiertechnischen Gründen muß die Funktion "Zeit/Datum
stellen" immer zweimal durchgeführt werden. Sollten die Daten
nicht korrekt übernommen worden sein, ist deren Eingabe zu wiederholen.
Der
Einsatz der Programmiersoftware E602 unterliegt besonderen Bedingungen.
So verliert der Programmierschlüssel entscheidend an Bedeutung.
Außerdem kann u.U. auf den Einsatz des Programmiergerätes E600
komplett verzichtet werden. Bitte lassen Sie sich auf den Einsatz und
das Handling mit der Software schulen.
WILKA
dokumentiert im Schließplan alle Angaben zu den Elektronik-Zylindern, den
Zubehörartikeln und der Menge der gelieferten Elektronik-Schlüssel mit
deren mechanischen Eigenschaften. Alle darüber hinausgehenden Angaben
zu den vollzogenen Programmierungen mit Zeitprofilen und Feiertagen etc.
obliegen der unbedingten Sorgfalt des Nutzers. Dieser ist
aufgefordert, entweder mit den Formularen zu arbeiten oder sich einer
Schlüsselverwaltung zu bedienen.
Die
Programmierung von Zeitprofilen benötigt mehr Aufwand. Das Lesen
des Kapitels 3.4.4 der Bedienungs- und Installationsanleitung ist unbedingt
erforderlich! Bevor programmiert wird, sollte man die Planung für
das/die Zeitprofil(e) niederschreiben. Es ist zu beachten, daß die
gewünschten Zeiträume (z.B. 8:00 bis 17:00) u.U. etwas ausgedehnt
werden (z.B. 7:45 bis 17:30), da nach Ablauf der einprogrammierten
Zeit sowohl der Zutritt als auch das Abschließen des Zylinders von
außen nicht mehr möglich ist. Die mechanische Innenseite
des Zylinders ist von den Einschränkungen nicht betroffen! Beim Einsatz
von Zeitprofilen muß das Datum, die Uhrzeit und die Sommerzeit-/
Winterzeitumschaltung in der Elektronik-Steuerung exakt eingestellt sein!
Die
Zeitperiode ist ein Zeitraum (Uhrzeit von/bis) mit den dazugehörigen
Wochentagen (Kapitel 3.4.4.2.2).
Die
Feiertage sind bestimmte Kalenderdaten an denen der/die Nutzerschlüssel
gesperrt sind (Kapitel 3.4.4.2.3).
Das
Zeitprofil ist eine Zusammenstellung aus bis zu 8 Zeitperioden
und bis zu 24 Feiertagen (Kapitel 3.4.4.2.1).
Sollten
Probleme mit dem WILKA Elektronik-System auftreten, so versuchen wir diese fernmündlich
zu lösen. Bei Beschädigungen, Einbauproblemen oder Funktionsstörungen
ist die Lösung eines Problems sehr schwer. Die Erfahrung zeigt, daß
Reparaturen an elektronischen Komponenten vor Ort nicht möglich sind.
Es empfiehlt sich, vorübergehend einen mechanischen Zylinder einzusetzen
und die Elektronik-Einheit zur Überprüfung einzuschicken.
Rein
mechanische Reservezylinder können in die Schließanlage integriert
werden. Dadurch kann die mechanische Aufgabe für die ausgegebenen
Elektronik-Schlüssel aufrecht erhalten bleiben. Bitte prüfen Sie außerdem
den Nutzen des Notversorgungsadapters E625. Die Notversorgungsfunktion
ist gedacht, den Elektronik-Zylinder bei vollständigem Energieverlust von
außen öffnen zu können (Kapitel 3.7.2).
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